Bücher

Simon und der rote Ballon

Cover Design und Skizzen von der Autorin

ISBN 978-3-033-05961-0

Als Simon das Licht der Welt erblickt, hat der Vater schon seine Vorstellung, was einmal aus dem Jungen werden soll. In normal bürgerlichem Umfeld wächst das Kind zu einem gescheiten, sympathischen Jungen heran, doch was wirklich in seiner Seele vor sich geht, können die Eltern bei aller Liebe nicht nachvollziehen, denn Simon lebt mit offenem Herzen in den Dimensionen der Neuen Zeit.

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„In ihrer spannenden Erzählung lässt uns Edith Nielsen an der feinfühligen Begegnung eines Kindes mit der Welt teilhaben. Wir staunen mit ihm über die geheimnisvollen Wunder des Lebens und lassen uns durch seine Warmherzigkeit berühren“.
Sabine Amstad, Kunstpädagogin

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„Eine berührende Geschichte, die den Leser immer weiter in ihren Bann zieht und ihn zunehmend staunen lässt.“
Michael Gasser, Journalist


Sommer der Entscheidungen

ISBN 978-3-033-05855-2

In „Sommer der Entscheidungen“ lernen sich vier erfolgreiche Menschen durch seltsame Fügungen an einer Weihnachtsparty kennen. Obwohl charakterlich sehr verschieden, werden sie Freunde und unternehmen eine Reise. Dabei erkennen sie bald einmal ihre wahre Bestimmung. Ebenfalls in die Geschichte verwickelt werden ein Journalist, ein skandinavischer Architekt, ein skurriler alter Professor und manch weitere Personen.

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„Dieses Buch ist ein Kontrastprogramm für den aktuellen Zeitgeist. Gibt man sich lesend den faszinierenden Figuren mit ihren Geschichten und Charakteren hin, verblassen die öden Schlagzeilen des Alltags vollends. Der Autorin gelingt nicht nur eine Welt voller Fantasie mit all den uns vertrauten menschlichen Facetten, sondern sie zeichnet in einem geschmeidigen Erzählton eine wunderbare Geschichte, die nicht nur an die Wertschätzung des Lebens appelliert, sondern an unsere Verantwortung gegenüber allen Kindern. Dazu lässt ihre Sprache ein Hintergrundrauschen der Ironie und Lebensfreude vernehmen. Als ich die Rohfassung des Romans las, begann ich zu überlegen, wem ich das fertige Buch dann verschenken könne; ein sehr gutes Zeichen.“
Urs Heinz Aerni, Journalist und Leser

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„Dieser Roman zeigt lebhaft, wie Zufälle oft gar keine sind, und wie sie zu wertvollen Begegnungen und Entscheidungen führen können“.
Ruth E. Hughes-Selmer, Heilpädagogin, NO/CH


Zirkus SAMBUCCO

Zirkus SAMBUCCO

vergriffen

Ein gutes Jugendbuch, eines das über den engen Alterskategorien steht, weil es in wesentlichen Partien echt dichterisch ist und nicht bloss jugendlich. Zwei Erlebnisquellen werden spürbar, denen sich kein Mensch mit Flair fürs Künstlerisch-Atmosphärische verschliessen kann, die ‚Turnachkinder‘ und der Cirkus KNIE, bei dem die Verfasserin einige Zeit mitgearbeitet hat. Entscheidend aber ist, was die Autorin daraus werden lässt, denn der „Zirkus Sambuco“ ist ein völlig eigenständiges Buch.
Mittelpunkt und Rahmen zugleich ist ein Zirkus-Familienunternehmen mit all seinen Freuden und Nöten, mit allem, was dazugehört, vom Nummerngirl Carola bis zum Bär Mac Murphy, von der glanzvollen Premiere bis zum Unwetter, welches das Zelt in Fetzen reisst. Das farbige Bild ist da, die Artistenatmosphäre, und doch ist dies alles nie Klischee, sondern wirkt unverbraucht und lebendig, weil es wirklich erlebt ist.
Im Zentrum steht die Familie Grünenfelder, Grossmutter, Mutter, Vater, die Kinder Reto, Felix, Barbara und das kleine Eveli. Was Felix und Barbara im Laufe eines Jahres widerfährt, ist dabei das handlungsmässig Entscheidende. Beide, so jung sie sind, wachsen unter den gegebenen Lebensumständen über sich und ihre Klassenkameraden hinaus, indem sie während der Schulferien, die sie aus dem grossmütterlichen Haus, der Villa Seerose, zum fahrenden Zirkus zurückführen, dort ihre nicht immer leichten Aufgaben erfüllen. Dadurch wird der „Zirkus Sambuco“ ein Buch über Kinder und ein Buch für Kinder. Die Moral wirkt dabei nicht verstimmend, sondern stimulierend, sie interessiert, sie spannt, sie unterhält, – was liesse sich von der Moral Angenehmeres sagen? Es ist das Kunstvoll-Selbstverständliche, das dieses Jugendbuch zu einem dichterischen Buche macht.
Peter Marxer


Erinnerungen an Vietnam

Erinnerungen an Vietnam

ISBN 978-3-033-02267-6

Erinnerungen an Vietnam
Die Lebensgeschichte von Mui Vong Sop und ihrer Familie ist geprägt durch Revolutionen, Krieg Fluchten und Armut. In der Zeit der Bodenreform in China Anfang der 50er Jahre werden die Grosseltern von Mui Vong Sop enteignet, gefoltert und teilweise getötet. Mit nichts als ihren Kleidern auf dem Leib und ohne Papiere floh die Grossmutter mit ihren Kindern heimlich über die Berge in den Norden Vietnams. Die Mutter von Mui Vong Sop ist zu dieser Zeit noch ein junges Mädchen. Mit 18 wird sie verheiratet und zieht mit ihrem Mann nach Südvietnam. Die beiden versuchen, sich eine Existenz aufzubauen, jedoch der heraufziehende Krieg Anfang der sechziger Jahre machte ständig neue Umsiedlungen erforderlich. Mitten in die grösste Not wird Mui als fünftes Kind geboren. Als sie vier Jahre alt ist, wird die Behausung der Familie von einer Bombe getroffen. Alle werden schwer verletzt, die zwei kleinsten Kinder sterben. In einem Militärkrankenhaus werden Mui beide Beine amputiert. Durch Terre des Hommes kommt das Kind in die Schweiz, erlebt beglückende Jahre bei der Pflegefamilie Nielsen in der Schweiz, muss aber danach wieder zurück zu ihren Eltern nach Vietnam, wo erneut eine beklemmende Zeit für sie anbricht… Durch die Autorin Edith Nielsen Saad-Moor wird die eindrückliche Lebensgeschichte der Vietnamesin Mui Vong Sop einfühlsam, jedoch knapp und schnörkellos geschildert.
Was mich an den Erinnerungen von Mui Vong Sop beeindruckt, ist der unglaublich starke Zusammenhalt der Familie sowie der dörflichen Gemeinschaft. Lesenswert ist das Buch auch wegen seiner Berichte über Gebräuche, den Geisterglauben und die schwarze Magie – und last but not least wegen Muis Beobachtungen der Natur. Heute lebt Mui Vong Sop in der Schweiz. Über ihr Schicksal klagte sie nie. „Selbstmitleid? Ich kenne es nicht; plötzlich war ich jeweils in eine neue Situation geraten, die es zu bewältigen galt …“
Stefan Kühner, Journalist, Karlsruhe

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„Erinnerungen an Vietnam rollt die Lebensgeschichte einer Vietnamesin auf, die als Kind im Vietnamkrieg beide Beine verloren hat. Trotz ihrer Behinderung blieb Mui Vong Sop bis heute eine fröhliche Person, die ihr Leben mutig und positiv angeht. Edith Nielsen Saad-Moor hat darüber eine spannende Biografie verfasst, die den Leser tief berührt und ihn auch teilnehmen lässt am Leben der armen Reisbauern auf dem Land, an fremden Bräuchen – und am Zusammenhalt der Familie durch alle Wirren des Krieges.“
P. Maag


Taschenbuch für zwischendurch

Taschenbuch für zwischendurch

vergriffen

Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre, gegliedert in 24 Episoden. Es sind amüsante Erlebnisse und Begegnungen der Autorin mit den unterschiedlichsten Menschen. Zum Beispiel mit Charlie Chaplin, oder mit dem englischen Philosophen Paul Brunton, oder früh morgens mit einer Zeitungsbotin, oder spät nachts im letzten Zug mit einem Junkie; ferner mit einem Zahnarzt ebenso wie verlassen im Schnee mit einem schwer Betrunkenen oder mit einem Polizisten in London … Dazwischen geniesst man malerische Betrachtungen: „Thé dansant im Zürcher Bauschänzli“ / „San Francisco, Pier 39“ / „Der Maikäfer“, etc.

Es sind kleine Leckerbissen, geschrieben mit feiner Ironie, immer mit Liebe zu den Mitmenschen. Denn das Motto der Autorin lautet: „Den Stern sehen, der im andern leuchtet“